Bericht zum Rosenstammtisch am 25. Oktober 2018

 

mit einem Bildervortrag

von Claudia Hacker

Beim Treffen gab es einen sehr interessanten Reisebericht von Claudia Hacker aus Deggendorf (Rosenfreunde Schloss Fürsteneck) über Ihre Reisen in diesem und vom letzten Jahr.

Der Bericht begann mit schönen Aufnahmen vom Garten Weinfurtner (Glas) in Arnbruck. Dann folgten Rosenfotos aus dem Rosarium Gruber in Eferding. 'Taunusblümchen', 'Frau Eva Schubert', 'Old Blush', 'Leda', 'Heideröslein' und viele andere Rosennamen lassen eines jeden Rosenfreundes Herz höher schlagen.

Nun wurden Rosen, wie 'Mosel', 'Raubritter', 'La Mortola' oder 'Tuscany' des „Botanischen Garten LInz“ vorgestellt.

Die Reise ging weiter in das weltgrößte Rosarium nach Sangerhausen. Die riesige Anlage, die vielen Kletterrosen, Rambler, Rosenraritäten und  die Rosenbegleitpflanzen sind eine Augenweide. Auch eine Aufnahme mit Ihrer Begleitung und der ehemaligen Leiterin Hella Brumme konnte Claudia zeigen.

Das nächste Reiseziel war der "Dehner-Garten" in Rain am Lech. Von dort ging es weiter zum Botanischen Garten nach Augsburg.

Ein weiteres sehr lohnenswertes Reiseziel und von vielen Garten- und Rosenfreunden schon besuchtes Stückchen Erde liegt im Bodensee, sie wissen es, es ist die Blumeninsel Mainau. Der durch den Großherzog Friedrich I. im italienischen Stil angelegte Rosengarten mit über 500 verschiedenen Rosensorten stand beim Besuch von Claudia in voller Blüte. Auf der ganzen Insel findet man an die 30.000 Rosenstöcke in 1200 verschiedenen Sorten.

Der Reisebericht führte uns nochmals nach Österreich. Der Hofgarten von Stift Seitenstetten ist bei Rosenkennern ein Begriff. Vor allem "Alte Historische Rosen" kann man hier bewundern.

Claudia führte uns nun weiter zum Rosenkongress 2017 nach Slowenien. Die Rosen und der Kongress in der Hauptstadt Ljubljana waren sicher ein Erlebnis. Der Austausch mit den Rosenfreunden verschiedener Erdteile ist eine Bereicherung.

Nun nahm uns Claudia mit auf die Insel. Nicht zum ersten Mal berichtete sie von den zahlreichen und beispielhaften Gärten Englands. Ob in Oxford's 35 ha großen Saville Garden mit seltenen Bäumen und Pflanzen der ganzen Welt, oder in Broughton Grange, in viktorianischer Zeit angelegter Garten, der zu den bedeutendsten zeitgenössischen Privatgärten in Großbritannien zählt, in Blenheim Palace, eines der bekanntesten Schlössern Englands, in Bourton House Garden mit seinen zahlreichen in Form geschnittenen Buchspflanzen, oder auf dem Grundstück von Paul Getty fand Claudia viele Rosen und andere Gartenpflanzen und -anlagen als Fotomotive. Auch  das Magdalen College, gegründet 1458 und damit eines der ältesten Colleges der berühmten Universität Oxfort hat sie besucht und uns Aufnahmen von den vielen weißen Hortensien der Sorte Annabell an den langen Mauern der Gebäude mitgebracht. Sie führte uns auch mit ihren Bildern in den Whisley Garden.

Zurück in der Heimat wurden wir in den ‘Zaubergarten von Karin', von Karin Winkler unserer Rosenfreundin von Mitterau, eingeladen. Fotos von unserem Besuch im vergangen Jahr, einen Tag vor dem großen Sturm, der vieles verwüstete, ließen uns erinnern.

Im Reisebericht rief uns Claudia auch eine alte Gartenweisheit von Anne Louise Germaine de Staël, eine aus der Schweiz stammende französische Schriftstellerin, in Erinnerung:

"Die Pracht der Gärten aber hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung."

Die Reise war aber damit noch nicht zu Ende. Der nächste Teil des Berichts war dem diesjährigen Weltrosenkongress in Dänemark gewidmet. 

Was wäre eine "Rosenreise" ohne in Baden-Baden gewesen zu sein. Auf dem Beutig, die Anhöhe über der Stadt mit dem "Rosenneuheitengarten" wo alljährlich in Deutschland die Rosen prämiert werden, kann man durch zahlreiche Rosenbögen hindurch wandern, die Schönheit der Königing der Blume bewundern und ihren berauschenden Duft einatmen. 

Zum Abschluss der Reise kehrten wir in ihren Garten in Rettenbach zurück und konnten die "Bobby James" bewundern, die vor wenigen Jahren ein Sturm zusammen mit seiner Stütze, einem Zwetschenbaum, umgerissen hat, ganz zurückgeschnitten werden musste, und nun wieder in voller Pracht gleich über zwei Rosenbögen Blüte an Blüte hervorgebracht hat.

 

Die Rose Brilliant Pink Iceberg ist ein Sport (also eine Mutation der Natur) von der Kordes-Rose Schneewittchen. Die Rose ist gentechnisch total gleich mit der Rose Schneewittchen, nur die Farbe ist anders.

Ein weiterer Sport von Schneewittchen ist Pink Iceberg und Burgundy Iceberg.

 

Bericht zum 3. Rosenstammtisch am 22. März 2013

Dieses Mal hatten wir uns in der Ilz-Info-Stelle getroffen. Ein wenig Theorie zum Rosenschnitt musste sein, dann ging es hinaus in das ‚Rosengärtlein‘ von Brigitte Forster und der Schnitt wurde an den Sträuchern in der Praxis gezeigt. Es war bitterkalt und so hielten wir es nicht lange draußen aus.
Anschließend sahen wir uns in der Infostelle noch einen Film über den Rosenschnitt an und dass ging es in der Schlossgaststätte mit dem Stammtisch weiter. Aus den Monatsrosen des letzten Jahres haben wir die „Fürstenecker Rose des Jahres 2013“ gewählt. Aus den „Stammtischlern“, die auf die Siegerrose, die Sorte 'Mme Isaac Pereire' getippt hatten wurde per Los der Gewinner des Preises (eine Rosen-DVD) ermittelt. Die DVD konnte Roswitha Ilg in Empfang nehmen.

Reisebericht von Josef Kern über die letztjährige Rosenreise nach Niederösterreich

Rosengärten in NIederösterreich von Stift Seitenstetten, dem Doblhofpark in Baden bei Wien, dem Pfarrgarten in Pitten mit dem historischen Pfarrhof und das Kirchenumfeld in 'Kirchschlag in der bukligen Welt' waren die Ziele in Niederösterreich. Außendem wurde das einzige Rosarium im Burgenland, in Bad Sauerbrunn besucht.

 

Der Reisebericht begann im „Historischen Hofgarten von Stift Seitenstetten“. Der Garten des Stiftes, das im 12. Jahrhundert von Benediktinern aus Göttweig gegründet wurde, wird seit Jahrhunderten von den Mönchen liebevoll gepflegt und beherbergt ca. 110 zumeist historische Rosensorten. Hier im parkähnlich angelegten Garten findet man viele alte Rosen der Klasse Rosa gallica, R. damascena und R. centifolia. Angegliedert ist auch ein Kräuter, Gemüse- und Obstgarten.

Weiter ging die Reise durch den ‚Wiener Wald‘ und das landschaftlich reizvolle ‚Helenental‘ nach Baden bei Wien. Im Doblhofpark, dem größten Rosarium Österreichs, am Fuße von Schloss Weikersdorf, findet man Rosen der verschiedensten Sorten und Klassen.

Nachdem der Schlossgarten zunächst im 18. Jahr-hundert im französischen Stil angelegt, dann im 19. Jahrhundert zum ‚Englischen Landschaftspark‘ umgestaltet wurde, wurde dann 1967 bis 1969 das Rosarium angelegt. Hier finden nun alljährlich die ‚Badener Rosentage‘ statt.

Eine große Sammlung der Rosen vom deutsch-österreichischen bzw. ungarischen Rosenzüchter Rudolf Geschwind kann man hier noch sehen. Sehenswert ist auch der Kurpark neben dem Spielcasino.

Weiter ging die Reise ins Rosarium von Bad Sauerbrunn im Burgenland. Das behutsam angelegte Rosarium wurde von einer kleinen Gruppe ortsansässiger Rosenliebhaber, die sich im März 2003 als "Verein ROSARIUM" konstituierten, innerhalb eines Jahres verwirklicht. Dabei wurden 1600 Rosen in 300 Sorten auf einer Fläche von 4000 m² gepflanzt.

Auch die Rosengärten am historischen Pfarrhof in Pitten und von ‚Kirschlag in der bukligen Welt‘ waren im Reisebericht zu sehen.

 

Auch die Rosengärten am historischen Pfarrhof in Pitten und von ‚Kirschlag in der bukligen Welt‘

Bericht zum Vortrag v. Claudia Hacker über den Weltrosenkongress in Südafrika im Oktober 2012

Mit einem Reisebericht von Claudia Hacker aus Deggendorf zum Weltrosenkongress in Südafrika starteten die Rosenfreunde Fürsteneck ins neue Jahr. Die World Federation of Rose Societies (WFRS), die „Weltrosenvereinigung“ hatte zum Weltrosenkongress, der nur alle drei Jahre stattfindet, nach Südafrika eingeladen. Es gab eine Safari im Pilanesberg Nationalpark und Gartenbesichtigungen, im Hauptprogramm stand der Kongress und Gartenbesichtigungen in Johannesburg auf dem Programm

gespannt hören wir zu und sehen die Fotos
gespannt hören wir zu und sehen die Fotos

Es gab eine Safari im Pilanesberg Nationalpark und Gartenbesichtigungen, im Hauptprogramm stand der Kongress und Gartenbesichtigungen in Johannesburg auf dem Programm.

 

Der Nationalpark zählt zu den schönsten Wildschutzgebieten und ist 580 qkm groß. Es wurden sechstausend Tiere aus 19 verschiedenen Arten angesiedelt, darunter Elefanten, Spitzmaulnashörner und Leoparden.

Der Auftakt der Rosaftrika 2012, dem Weltrosenkongress fand in der Rosebank Church Hall und im Vodacom World Firmenkomplex, wo zwischen Parkplätzen und in einem Garten fünfzehntausend Rosen angepflanzt wurden, in Johannesburg statt. Bei der Eröffnungszeremonie wurden auch die Awards, die Auszeichnungen und Ehrungen bekannt gegeben, denn alle drei Jahre wird die „Weltrose“ (Rose Hall of Fame) und auch die „Weltrose der Alten, Historischen Rosen“ (Old Rose Hall of Fame) gewählt. Zur Weltrose wurde ‚Sally Holmes‘, eine moderne Strauchrose vom Züchter Holmes aus Großbritannien auserkoren.

Zur „Weltrose der Alten Historischen Rosen“ wurde die ‚Rosa chinensis Mutabilis‘, die China-Rose mit einfachen, vielfarbigen Blüten, und die ‚Rosa gallica officinalis‘, die ‚Apothekerrose‘, die vermutlich um 1400 in Frankreich entstanden ist, gewählt.

 

Der Besuch von Ludwig’s Rose Farm, dem Rosenzüchter Ludwig Taschner, der sehr eng mit der deutschen Firma Kordes zusammen arbeitet und von Kordes jedes Jahr über 100 Neuheiten aus Deutschland für den Südafrikanischen Rosenmarkt erhält, die er auf seinen Feldern testet, war sehr beeindruckend.

 

Ein Fahrt nach Soweto, einst als Siedlung für schwarze Goldminenarbeiter angelegt, ehemals eine eigene Stadt und nun Stadtteil von Johannesburg machte die Geschichte von Südafrika erfahrbar.

 

Pretorie, die Hauptstadt der Republik Südafrika wird wegen der hier häufig als Zier- und Straßenbaum gepflanzten Jacarandas, einem lilablühendem Trompetenbaumgewächs, auch als Stadt der Jacarandas genannt. Hier wurde 1902 der zweite Burenkrieg mit der Unterzeichnung eines Friedensvertrages im „Melrose House“ zwischen Briten und Buren beendet. Der Botanische Garten und der Zoo standen hier auf dem Begleitprogramm. Vorträge von Rosenexperten aus der ganzen Welt und Besichtigungen von öffentlichen und privaten Rosengärten rundeten das Programm in Johannesburg ab und ließen die Tage wie im Flug vergehen.

 

Zum Abschluss gab es eine Reise nach Kapstadt. Die Kap-Halbinsel ist bekannt für ihre besondere Vegetation (Fynbos-Vegetation) von feinblättrigen Pflanzen. Am Western Cape sind über eintausend Pflanzenarten zu finden, die weltweit höchste Konzentration von verschiedenen Pflanzenarten auf relativ kleinem Gebiet. Beeindruckend der Durbanville Rose Garden mit 3,5 ha, er umfasst ca. 4500 Rosen in 500 verschiedenen Sorten. Der Kirstenbosch Botanical Garden, der älteste und größte Botanische Garten Südafrikas beherbergt über 6000 verschiedene Pflanzenarten auf 528 ha Land. Auf einer der landschaftlich schönsten Küstenstraße der Welt, der „Clarence Drive“ ging es zum Ausgangpunkt zurück.

 

 

Bericht zum 8. Rosenstammtisch am 25. Okt. 2012

Im Oktober wurde die Kleinstrauchrose 'Bonica 82' die Rose des Monats

Am letzten Donnerstag im Oktober waren wieder viele Rosenfreunde zum Stammtisch nach Fürsteneck gekommen. Ein wenig wurde beklagt, dass es die letzten Tage schon viel Nebel gab und den Rosen, die noch viele Knospen hervorbrachten, die Sonne zum Aufblühen fehlt. Vor allem Edelrosen kommen kaum mehr richtig zum Blühen. Dagegen blühen aber Kleinstrauchrosen noch üppig.

Die Kleinstrauchrose 'Bonica 82' aus Frankreich, von Meilland 1982 eingeführt und im selben Jahr das ADR-Prädikat erhalten, ausgezeichnet 2003 als Weltrose mit ihren leuchtend hellrosa Blüten hat das Prädikat "Fürstenecker Rose des Monats Oktober" erhalten. Im Garten von Hans und Renate Pauli am Sonnenhang gewachsen, ist sie ein "echtes Fürstenecker Röslein". Hans Pauli durfte als Sieger als kleines Präsent die Kletterrose "New Dawn" in Empfang nehmen, die hoffentlich nächtes Jahr auch bis in den Herbst blüht.

Bericht zum 7. Rosenstammtisch am 27. Sept. 2012

Die Rose des Monats September ist die Bourbonrose 'Mme Isaak Pereire'

Auch dieses Mal hatten die Teilnehmer viele Rosen aus dem eigenen Garten mitgebracht. Jahreszeitlich ging es natürlich um öfterblühende, oft bis weit in den Herbst hinein blühende Sorten. Vor allem einige Kleinstrauch- und Bodendeckerrosen sind absolute Dauerblüher. Als Vertreter dieser Rosengruppe hatte man die 'Palmengarten Frankfurt' und die 'Bad Wörrishofen 2005' dabei. Viele sogenannte 'Englische Rosen' des Züchters David Austin gehören auch zu den Rosen, die den ganzen Sommer über immer wieder blühen und nicht nur das Auge sondern mit dem typischen fruchtigen Duft den Rosenliebhaber erfreuen. Dazu gehören Sorten wie 'Abraham Darby' und 'Graham Thomas' die begutachtet wurden und deren Duft auch noch in der Vase lange hält, wie man feststellen konnte.
 
Die Rosenfreunde hatten Blüten von der Strauchrose 'Romanze', der Beetrose 'Boule d'Apricot' , der intensiv samt-bordeauxroten Nostalgie-Strauchrose 'Gräfin von Hardenberg', die neue Züchtung von Kordes, die Rose 'Zwergenfee' und die in unzähligen sehr kleinen Röschen blühende China- bzw. Polyantharose 'Anne Marie de Montravel' mitgebracht, deren Vorzüge vom jeweiligen Besitzer für die Wahl zur "Rose des Monats" herausgestellt wurden.
 
Aber auch über Hagebuttenrosen, also Rosen, die im Herbst viele Hagebutten zieren, ging es in den Gesprächen der "Stammtischler". Hier sind vor allem unsere Wildrosen und Wildrosenhybriden, die zwar überwiegend nur einmal im Jahr blühen, aber uns eben dafür im Herbst und mit den Hagebuttenfrüchten erfreuen, vertreten.
 
Neuerdings hört man auch den Begriff 'Vitaminrosen' immer öfter, weil die Früchte der Rosen sehr vitaminhaltig sind. Eine neuere Züchtung aus Dresden-Pillnitz ist die Vitaminrose „Pirosa“ (PiRo 3). Auffällig ist ihr außerordentlich hoher Vitamin-C-Gehalt von zum Teil über 1000mg Ascorbinsäure je 100g Frischsubstanz und damit ein vielfaches einer Zitrone. Der Vitamin-C-Gehalt schwankt aber sehr stark und ist von vielen Faktoren abhängig. Den höchsten Vitamingehalt haben alle Hagebutten kurz vor der Vollreife.
Zum Abschluss wurde aus den mitgebrachten Rosen die "Fürstenecker Rose des Monats September" gewählt. Mit Abstand die meisten Stimmen bekam die nostalgische Bourbonrose 'Mme Isaac Pereire' die aus dem Jahr 1881 stammt und im Garten von Claudia Hacker aus Rettenbach bei Deggendorf steht.
Diese Rosenschönheit ist der Inbegriff für den starken und exquisiten Duft historischer Rosen. Ihre großen Blüten leuchten karminrosarot bis purpur und sind ein Blickfang im Garten. Sie sind becherförmig, dicht gefüllt und haben ein gelbes Auge, um das die Blütenblätter geviertelt stehen. Der Strauch wächst kräftig und sollte entweder an einem Obelisken aufgebunden oder sogar als Kletterrose an einer Wand gezogen werden. So kann er bis 6 m hoch wachsen. Freistehend wächst der Strauch schlank und dünn und wird nur etwa 2 m hoch.
 
Als kleines Präsent für die Teilnahme und für die Siegerrose bekam Claudia Hacker eine Flasche selbst hergestellten Rosenlikör von den Initiatoren des Rosenstammtisches Therese und Josef Kern.

Das waren Vorschläge zur Wahl der Rose des Monats für den Monat September

Vorschläge zur Wahl der Rose des Monats September: Mir ist aufgefallen, dass viele Rosen wieder sehr schön blühen. Die Farben sind jetzt intensiver als im Hochsommer. Übrigens eine kleine Düngergabe Kali/Magnesia im Frühjahr und im Spätsommer soll angeblich die Farben noch kräftiger werden lassen.

 

Die Strauchrose 'Graham Thomas' ein unermüdlicher Blüher mit sehr gutem Duft. Sie besticht durch das kräftige Gelb der Blüten und die vollendete Blütenform.

 

Jetzt fällt auch erst auf, dass viele Kleinstrauch- bzw. Bodendeckerrosen seit dem Frühsommer unermüdlich blühen. Eine besonders schöne und sehr robuste Sorte ist 'Palmengarten Frankfurt'.

Kommen Sie zum Stammtisch, bringen Sie eigene Rosen mit und machen Sie mit bei der Wahl zur Rose des Monats. Selbstverständlich gibt es wieder etwas zu gewinnen.

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Bericht vom 6. Rosenstammtisch 30. August 2012

Die Rose des Monats August ist die Strauchrose 'Westerland'

Wieder sehr gut besucht war der Rosenstammtisch im August. Viele der Rosenfreunde hatten Rosenblüten aus den eigenen Gärten mitgebracht. So konnte man über die Vorzüge, aber auch über die Schwächen der einzelnen Rosensorte sprechen und viele unterschiedliche Düfte der Rosen feststellen. 

Dieses Mal machte die Strauchrose 'Westerland' bei der Wahl zur "Fürstenecker Rose des Monats" das Rennen. Sie überzeugte durch ihr Farbspiel und den Duft.

Strauchrose 'Westerland'
Strauchrose 'Westerland'

 

Die ADR-Rose (1974) aus dem Jahr 1969 von Kordes hervorgebracht ist nach wie vor eine beliebte und empfehlenswerte Strauchrose, die mit etwas Geschick auch als kleine Kletterrose gezogen werden kann. Sie besitzt einen starken, fruchtigen Duft und blüht den ganzen Sommer lang bis in den Herbst hinein.

Sieger Günther Michel mit der 'Siegerrose'
Sieger Günther Michel mit der 'Siegerrose'

 

Unter denen, die auf die Siegerrose getippt hatten, musste wiederum das Los entscheiden. Rosenfreund Günther Michel war der glückliche Gewinner und konnte als kleines Präsent die Beetrose 'Ave Maria' in Empfang nehmen, die das Gartencenter Höllmüller in Büchlberg gestiftet hatte. Herzlichen Dank dafür. Bei Günther steht schon eine 'Ave Maria' im Garten, wie er berichtete.

Bericht vom 5. Rosenstammtisch 26. Juli 2012

"Fürstenecker Rose des Monats" wurde gewählt.

Wegen der Witterung traf man sich gleich im Landgasthof Schloss Fürsteneck. Die Themen waren Krankheiten und Schädlinge der Rosen, Rosenvermehrung durch Stecklinge und eine kleine Premiere gab es auch.  

Von mitgebrachten Rosen wurde die "Fürstenecker Rose des Monats" ausgewählt. Die Kletterrose "Pink Cloud" machte das Rennen. 

Die empfehlenswerte Kletterrose stammt von Boerner/Jackson aus dem Jahr 1952.

Die Elternsorten sind 'New Dawn' und ein 'Sämling von New Dawn'.

Eine edle, dankbare Kletterrose, deren große, hell rosafarbene Blüten edelrosengleich geformt sind. Sie sind gut gefüllt und wohlriechend. Die Pflanze blüht reich und unermüdlich bis in den Herbst hinein. Sie hat gesundes, glänzendes Laub. Ihr Wuchs ist kräftig und gut verzweigt. Höhe 2 - 3 m.

 

Unter den Rosenfreunden, die auf die Siegersorte getippt hatten wurde Gertraud Weilermann aus Hatzerreut ausgelost. Sie durfte sich freuen, die erste Preisträgerin der Fürstenecker Rosenfreunde zur "Rose des Monats" zu sein. Zukünftig soll nun bei jedem Treffen die "Fürstenecker Rose des Monats" gewählt werden.

 

 

Sie erhielt einen kleinen Preis in Form einer Flasche 'Rosenzauber', einem alkoholfreien Cocktail aus handverlesenen alten Apfelsorten kombiniert mit Damaszener Rosen, Himbeere und Brombeere und frischer Gartenminze.

 

 

 

Bericht vom 4. Rosenstammtisch 28. Juni 2012

Ca. 20 Rosenfreunde, darunter auch Rosenliebhaber aus der Nähe von Deggendorf und aus Eppenschlag haben sich zum 4. Stammtisch in den Innenhof von Schloss Fürsteneck eingefunden. Zur Einstimmung gab es für jeden Teilnehmer ein Glas Rosensekt. Die mitgebrachten Rosen gaben sogleich Anregung für interessante Gespräche über die unterschiedlichen Rosensorten, aber auch über Krankheiten und Schädlinge der Rosen.

 

Rosen in (fast) allen Farben wurden bewundert. Da nicht alle Namen der einzelnen Rosen bekannt waren, wurde gerätselt und so manche Rose wurde erkannt. Die jeweiligen Eigenschaften wurden besprochen.

Brigitte und Dr. Adrian Forster haben dann in den Schlossgarten, der auch viele alte, aber auch moderne Rosen enthält, eingeladen.

im Rosengarten
im Rosengarten

 

 

 

Im Rosengarten konnten wir viele alte, historische Rosen und moderne Gartenrosen sehen

Abschließend nutzten wir die warmen Temperaturen auf der Terrasse der Schlossgaststätte zum gemütlichem Beisammensein in guter Unterhaltung und mit den Köstlichkeiten, die die Küche der Gastwirtschaft zu bieten hatte.

Rosenbegleitpflanzen:

- Clematis

- Eisenhut

- Rittersporn

- Salbei

s. unter "Rosenfotos"

"Rosen in Begleitung"

 

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